
Ausgangslage
Musikschulen sind Orte intensiver Beziehungsgestaltung, individueller Förderung und oftmals enger Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Schüler:innen und Eltern. Dies bringt eine hohe pädagogische Verantwortung mit sich und gerade deshalb ist es aus Sicht des VMS-Vorstands unerlässlich, dass die Musikschulen über klare, verbindliche und professionell entwickelte Schutzkonzepte verfügen, welche die psychische, physische und sexuelle Integrität aller Beteiligten sicherstellen.
Aus diesem Grund startete der VMS das Projekt «Sichere Musikschule», welches zum Ziel hat, den Musikschulen einen Prozessleitfaden an die Hand zu geben, welcher ihnen ermöglicht, zu ihrem musikschuleigenen Schutzkonzept zu gelangen.
Erstellung des Prozessleitfadens
Im Mai hat sich der Vorstand als Ganzes in einem halbtägigen Workshop unter der Leitung von Katrin Zehnder (https://begleitbuero.ch/) zu diesem Thema weitergebildet. Neben der Behandlung von Inhalten wie Umgang mit Privilegien, Machtverhältnissen an Musikschulen, Diskriminierung, Risikosituationen, usw. wurde eine grobe «Road Map» erstellt, welche den Delegierten an der DV vom 13. Juni 2025 präsentiert wurde.
Im Anschluss konstituierte der Vorstand aufgrund eines Aufrufs an die Kantonalverbände eine Arbeitsgruppe, welche sich bis zum Jahresende dreimal getroffen hat. In den drei Sitzungen wurde die Struktur des Konzeptes wie auch ein erster inhaltlicher Entwurf erarbeitet. Dieser bildet die Basis für den weiteren Prozess, welcher bis November 2027 abgeschlossen sein sollte.

Arbeitsgruppe
- Christian Braun, Vorstand VMS, Leitung
- Eva Crastan, Vorstand VMS
- Gaudenz Lügstenmann, Vorstand VMS
- Philippe Müller, Vorstand VMS
- Sarah Perruchoud-Cordonnier, EJMA Valais
- Sarah Schweizerhof, Musikschule Worblental Kiesental
- Margot Müller Dürst, Geschäftsführerin VMS


